neumühle Rickenbach GmbH
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Röllmühle

 Röllen - so verliert das Korn seinen (S)pelzmantel

 

Da die Körner des Dinkels auch nach dem Dreschen von den Spelzhüllen fest umschlossen bleiben, muss vor dem Vermahlen in der Mühle noch ein weiterer Arbeitsgang eingeschaltet werden: das Röllen.

Das Röllen ist eine besondere Arbeit, die viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl erfordert. Nur wenn der Röllstein richtig gehauen, der Röllgang richtig eingestellt und die Arbeit laufend überwacht wird, kann eine Kernenausbeute von 72% Dinkels erreicht werden.
Die in den Stein gehauene Struktur und der richtige Abstand zwischen den Steinen sorgen dafür, dass der Dinkel zwischen den Steinen rollt. In dieser Rotationsbewegung werden die Spelze schonend vom Kern gelöst.

Das Korn-Spelz-Gemisch gelangt danach in einen Reinigungsprozess, in dem die Spreu vom Kernen mit Hilfe von Sieben und Luftströmen getrennt wird. Jetzt kann das Korn in der Mehlmühle vermahlen werden.

Weil in der Schweiz zu wenig Dinkel angebaut wird, röllen und vermarkten wir auch Import-Dinkel.

Mit dem Status eines offenen Zolllagers sind wir in der Lage, den importierten Dinkel vor der Freigabe des Importkontingents in unseren Siloräumen einzulagern. Die Verzollung findet statt, sobald eine neue Tranche Kontingentsmenge freigegeben wird. Unser Partner erledigt die Verzollung jeweils mitten in der Nacht, 5 Sekunden nach der Kontingentsfreigabe. Somit haben wir die grösstmögliche Sicherheit um eigenes und Kundengetreide im gewünschten Quartal zu verzollen.


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